Das habe ich vor ein paar Tagen gehört..“Zukunftskompetenzen“ entwickeln – Was heisst denn das für uns Homöopathen?
In den letzten Jahren habe immer wieder bei Kollegen nachgefragt. „Was hat sich für euch verändert. Wie arbeitet ihr jetzt? Wie nehmt ihr die Veränderungen wahr?“ Keiner konnte es so richtig in Worte fassen, oder auch nur annähernd beschreiben.
Nun ist es wohl soweit.
Auf einmal gibt es Worte, Beschreibungen des Phänomens. Es geht um eine innere Wahrnehmungsfähigkeit, die wir alle haben. In den letzten Jahren wurde diese Qualität immer wichtiger. Zusammenhänge erkennen, das lineare Geschehen verlassen und in mehrdimensionalen Bildern denken, wahrnehmen und auch dem eigenen inneren Erkennen zu vertrauen!
Ob das nun mit astrologischen Phänomenen zu tun hat, bestimmten Planeteneinwikungen, oder einfach als Zeitgeschehen erkannt wird, für mich ist es Teil der Evolution, der menschlichen Weiterentwicklung. Für mich gibt es kein „entweder – oder“. Ich bin ein Fan des „Sowohl als auch“. War ich schon immer und darum freut es mich ganz besonders, dass diese Wahrnehmungen nun benannt werden, ja sogar immer mehr ihren Platz einnehmen im grossen Ganzen.
Wir leben in der Polarität (das macht Wachstum und Lernen erst möglich) und so wächst auch die Gegenseite. „Wozu gibt es noch Heilpraktiker“? Einige der Leser mögen die Satire Sendung im TV gesehen haben. Die Argumentation wird immer absurder und zeigt die grosse Angst. Auch hierbei können wir uns darin üben, hinter das Geschehen zu schauen. Um was geht es wirklich bei all den Schimpftiraden und Versuchen das „Unsichtbare“ zu bekämpfen?
Werkzeuge und Methoden, die nicht funktionieren verschwinden bald wieder. Homöopathie gibt es seit über 250 Jahren, Vorläufer dieser Heilkunst sogar schon viel länger. Es bleibt, es entwickelt sich trotz bleibender Wirkgesetze weiter und stellt eine grossartige Alternative zur anderen Medizinen dar. Genauso wie viele andere wundervolle Methoden, die eine grosse Hilfe für chronisch Erkrankte darstellen. Das macht Angst. Angst vor Konkurrenz, Angst vor einem Umdenken im Gesundheitssystem.
Wir alle wollen Individuen sein, mit ganz eigenen Bedürfnissen. Warum dann nicht aus der Fülle der Möglichkeiten schöpfen? Nur weil wir Einzel-Individuen nicht alles verstehen können, heisst das ja nicht, dass es nur einen Weg gibt. Meine Empfehlung: Suche dir jemanden, der mit eine ähnlichen „Brille“ wie du selbst in die Welt schaut. Jemandem, dem du vertraust. Und wenn du dabei die Apparate-Medizin bemühst, darf das genauso sein.
Auch ich selbst wurde ein letzter Zeit bösartig angegriffen und in unverschämter Weise beschimpft. Ich übe mich nunmehr seit 30 Jahren darin, meinem inneren Kompass zu vertrauen und weiter meinen Weg zu gehen. Die letzten Jahre waren wirklich herausfordernd! Nun geht es deutlich bergauf! Die Zukunfts-Phänomene lassen sich nicht aufhalten. Und ich freue mich tierisch diese Entwicklung zu beoachten!
Was heisst das für die Ausbildung?
Nächste Woche startet der diesjährige Jahreskurs Tierhomöopathie bei mir. Es gibt die Fachausbildung seit 2007, also seit 19 Jahren. Auch wenn es mir weiterhin ein Anliegen ist, eine solide Basis an Homöopathie-Grundlagen weiterzugeben, machen ich mir doch viele Gedanken, wie sich die veränderten, oder besser gesagt „erweiterten“ Wahrnehmungen in diesen Kurs einfliesen kann.
Das systemische Denken ist schon immer Teil der Ausbildung – wir betrachten das Haustier als Teil der Familie.
Die Miasmatik widerum beobachtet die ererbten Krankheitsgeschehen und deren Heilungswege. Wir schauen also schon immer ein Stück über den Teller-Rand, aber nun darf das noch grösser, noch wichtiger werden.
Die Offenheit für diagnostische schulmedizinische Dienstleistungen, sowie für ergänzende Therapien zu vermitteln, gehört ebenso zur Ausbildung.
Schüler nehmen mehr wahr, erkennen Zusammenhänge, wo vorher nur ein groses Staunen war und lernen immer leichter ihre ganz eigenen Talente einzusetzen. Das bedeutet auch für mich, der steten Entwicklung zu folgen und vielleicht ganz neue Wege zu gehen.
Das ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle!
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