Peggy Schmah 08237 789090

    Homöopathie Tiere Pferd

    Wie sieht eine homöopathische Behandlung beim Tier aus?

    Zusätzlich zu den folgenden Besonderheiten, die Sie hier zur Tierbehandlung lesen, finden Sie auch unter dem Punkt „Mensch“ allgemeingültige  Informationen.

    Das Verhalten des Tieres innerhalb seinens gewohnten Umfeldes (Wohnung, Weide, Herde, Familie) sind wichtige Kriterien bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen. Ich besuche die Tiere immer zuhause. Da sich Tiere oft anders äußern als wir Menschen, bin ich darauf angewiesen wichtige Information über Beobachtung zu erhalten (so wie bei kleinen Kindern!). Wie verhält sich der Patient mir als Fremden gegenüber? Den anderen Haustieren gegenüber?

    Sehr oft steht die Krankengeschichte des Tieres in Verbindung mit seiner eigenen Herde (Rudel), oder aber auch in Verknüpfung mit seiner Menschenfamilie, mit der es vielleicht eng zusammenlebt. Das Erkennen dieser Strukturen und Verknüpfungen innerhalb der Gruppe sind ebenfalls wichtige Informationen bei der homöopathischen Fallaufnahme. Häufig ist es nötig nach Erkrankungen, belastenden Situationen für den Familenverband, oder Beschwerden einzelner Mitglieder Ausschau zu halten.

    Wie beim Menschen dauert der Erstbesuch beim erwachsenen Tier mit chronischen Beschwerden 1,5 bis 2 Stunden. Folgebesuche sind bei akuten Beschwerden oft innerhalb weniger Tage, bei chronischen Erkrankungen meist nach 4 bis 8 Wochen nötig und weniger zeitaufwendig wie beim ersten Mal. Folgeverschreibungen richten sich nach der Entwicklung des Krankheitszustandes.

    Um Ihren tierischen Freund homöopathisch behandeln zu können, brauche ich von Ihnen als Tierhalter zu folgenden Fragen ein klares „Ja“:

    • Ist es mir möglich das Tier gut zu beobachten und Veränderungen mitzuteilen?
    • Kann ich damit umgehen, dass evtl. alte, frühere Symptome kurzzeitig wieder auftreten? Oder würde ich die Behandlung sofort abbrechen? Zum Beispiel eine vorher unterdrückte Absonderung, ein alter Juckreiz, oder früherer Hautausschlag? Meist steht damit in Verbindung eine Verbesserung des Allgemeinbefindens, da das Tier Entlastung für sich gefunden hat.
    • Kann ich mich an vereinbarte Rückmeldungszeiträume halten, damit der Behandelnde den Verlauf beurteilen kann? Es kommt vor, dass sich Tierhalter erst nach vielen Monaten wieder melden, denn „es war ja alles gut“. Taucht dann nach längerer Zeit ein verändertes Symptomenbild auf, fällt es schwer, sich zu erinnern, was denn letztes Jahr so alles passiert ist, nach der Mittelgabe. Da wir stets die Dynamik insgesamt beurteilen und auch, ob das Tier insgesamt gesünder geworden ist, brauchen wir diese Informationen.
    Peggy mit Ente
    Homöopatie Footsteps Möglichkeiten der Behandlung