Peggy Schmah 08237 3630657 

    Häufig gestellte Fragen in der Homöopathie

    • Welche Krankheiten können mit Homöopathie behandelt werden?
    • Kann ich während einer homöopathischen Behandlung gleichzeitig andere Medikamente einnehmen, oder meinen Tier geben?
    • Helfen homöopathische Arzneien auch schnell im Akutfall?
    • Was ist sinnvoller? Die Behandlung durch einen Arzt/Tierarzt, oder Heilpraktiker?
    • Was kann ich als Laie selbst homöopathisch behandeln?
    • Kann ich auch schaden mit homöopathischen Mitteln?
    • Was sind „Miasmen“?

    Welche Krankheiten können mit Homöopathie behandelt werden?

    Da die homöopathischen Arzneien nicht oberflächliche Beschwerden wegbehandeln, sondern versuchen  die individuelle „Lebenskraft“ also eine Art „Steuerzentrale“ mit ihren Informationen anzuregen, können ein recht breites Spektrum von Beschwerden beeinflusst werden. Gerade bei den chronischen Erkrankungen hat die Homöopathie ihr größtes Einsatzgebiet.

    Den Begriff „unheilbar“ wie ihn die Schulmedizin verwendet gibt es nicht in der Homöopathie. Wir behandeln Menschen, bzw. Tiere, aber keine „Krankheitsnamen“. Ihre Grenzen haben die weissen Kügelchen bei irreversiblen Gewebeschäden wie beispielsweise einer defekten Herzklappe, oder Zuständen, die eine chirurgischen Eingriff benötigen, z.B. einem gesplitterten Knochenbruch.

    Kann ich während einer homöopathischen Behandlung gleichzeitig andere Medikamente einnehmen, oder meinen Tier geben?

    In manchen Fällen stören die allopathischen Mittel die homöopathischen Arzneien. Oft ist dies aber auch problemlos möglich. In einigen Fällen, z.B. bei Diabetes, Herzschwäche dürfen keinesfalls selbständig die schulmedizinischen Arzneien abgesetzt, oder in ihrer Dosis verringert werden, nur mit Absprache des verordnenden Arztes/Tierarztes! Auf jeden Fall sollten Sie vor dem Einsetzen von zusätzlichen Medikamenten, z.B. bei akut auftretenden Beschwerden während einer chronischen Behandlung, mit Ihrem Therapeuten sprechen.

    Helfen homöopathische Arzneien auch schnell im Akutfall?

    Selbstverständlich müssen die Arzneien im Akutfall schnell wirken. Wenn ich zum Beispiel eine sehr schmerzhafte Mittelohrentzündung behandlen möchte, müssen die Dosierung und Potenzierung so gewählt sein, dass oft innerhalb Minuten, Stunden eine Erleichterung herbeigeführt wird. Vorrausetzung hierfür ist natürlich immer die richtige Mittelwahl!

    Was ist sinnvoller? Die Behandlung durch einen Arzt/Tierarzt, oder Heilpraktiker?

    Die Ausbildung zum klassisch homöopathisch arbeitenden Therapeuten ist völlig unabhängig von einer ärztlichen/heilpraktischen Ausbildung. Selbstverständlich hat der Arzt/Tierarzt, durch sein langjähriges Studium die weitaus besseren Möglichkeiten  z.B. zur Diagnose von Erkrankungen. Darum ist es auch sinnvoll mit der Schulmedizin zusammenzuarbeiten! Meist ist es jedoch sehr schwierig, für einen Mediziner zeitraubende Anamnesen zu führen und auszuarbeiten. Dies wäre im Praxisalltag, schon aus finanziellen Gründen kaum möglich.

    Was kann ich als Laie selbst homöopathisch behandeln?

    Wenn Sie gelernt haben, verantwortungsvoll mit einer Hausapotheke umzugehen, können Sie viele akute Beschwerden innerhalb ihrer Familie, oder bei Ihren Haustieren selbst behandeln. Grundsätzlich gilt dies für: Alle akuten Krankheiten, die eine natürlich Selbstheilungstendenz haben und ohne Komplikationen verlaufen. Z.B. Geringgradige Blutungen, Zerungen, Schreckzustände nach Unfall, Verdauungsstörungen nach Futterumstellung u.v.m.

    Sobald akute Zustände immer wiederkehren, sind dies keine echten akuten Geschehen mehr, sondern bereits Ausdruck einer chronischen Geschichte. Die Behandlung dieser sollte einem ausgebildeten Homöopathen vorbehalten sein, da hierfür umfangreiche Arzneimittelkenntnis und eine gründliche  Erhebung der Krankengeschichte nötig ist.

    Kann ich auch schaden mit homöopathischen Mitteln?

    Leider hält sich immernoch hartnäckig das Gerücht: „Ist doch alles Natur, dann kanns ja nicht schaden“. In diesem Sinne werden dann über Wochen, Monate, oder Jahre oft täglich homöopathisch verarbeitete Mittel eingenommen, oder verordnet! Da es sich dabei um hochwirksame Arzneien handelt, kann es auch vorkommen, dass  Krankheitszustände „unterdrückt“, d.h. weiter ins „Körperinnere“ verlagert werden. Der Patient ist dann kränker als vorher!
    Ähnliche Erfahrungen habe ich gemacht bei Patienten, die über einen längeren Zeitraum sogenannte „Komplexmittel“ eingenommen haben. Nicht jeder Hautausschlag der verschwindet ist auch geheilt!!

    Was sind „Miasmen“?

    Das ist ein sehr alter Begriff. Hahnemann verwendete ihn für die Beschreibung der sogenannten Ur-Übel, also Ursachen bestimmter Krankheitsdispositionen und immer wiederkehrender chronischer Geschehen. Damals waren das beispielsweise die Krätze, die Syphilis mit ihren zerstörerischen Folgen, später die Tuberkulose usw.

    Heute gibt es Erkenntnisse der Vererbungslehre, die damals noch in den Kinderschuhen steckte. Auch der Begriff der „miasmatischen“ Vorgehensweise in der Homöopathie unterliegt einer stetigen Weiterentwicklung. Erworbene und ererbte Krankheiten, werden als Information im Organsimus gespeichert und an Folgegenerationen weiter gegeben.  Meist sind dies Informationen, die über eine sehr lange Zeit in hoher Intensität auf frühere Generationen, einschliesslich kultureller Einflüsse einwirkten.

    Betrachten wir heute etwa die extrem hohe Häufigkeit an Krebserkrankungen, so können wir sagen, dass auch diess bereits ein neues „Miasma“ für sich darstellt und in seiner Art bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen mit hinein wirkt. Es reicht oft nicht aus, nur den Einzelorganismus zu sehen, sondern um umfassend und tiefgreifend therapieren zu können, müssen wir übergeordnete Themen der gesamten Familie mit berücksichtigen. Hier kommen oft homöopathische Arzneien der „alten“ Krankheiten, die uns alle tief geprägt haben, zum Einsatz.